Das Atelier in Paris

Der Roman »Das Atelier in Paris« von dem französischen Autor Guillaume Musso ist wie alle Romane von Musso eine Mischung aus Thriller, Krimi und einem Hauch Liebe.

Die Handlungen sind immer fesselnd, sehr spannend und bis zum Ende baut sich ein hoher Spannungsbogen auf. Die Personen sind tiefgründig charakterisiert und vom Leben gezeichnet. Die Protagonisten haben immer eine tragische Vergangenheit, der sie sich im Roman stellen.

Dieses Mal beziehen die junge ehemalige Polizistin Madeline und der alkoholabhängige amerikanische Schriftsteller Gaspard ein Haus in Paris, welches einem verstorbenen sehr bekannten Künstler gehört hat. Ein Buchungsfehler bringt die beiden zur gleichen Zeit in das gleiche Haus. Die anfänglichen Spannungen zwischen den beiden Charakteren, die beide ein großes Päckchen aus ihrer Vergangenheit mit sich rumtragen, weicht dem Drang ein mysteriöses Verbrechen rund um die Familie des verstorbenen Künstlers aufzuklären. Gaspard erkennt in seinem Leben wieder einen Sinn und versucht auch den verloren gegangenen Spürsinn der ehemaligen Polizistin zu wecken.

Ich liebe Mussos Bücher, die Protagonisten sind sehr emotional und tiefgründig ausgearbeitet, der Plot immer sehr spannend und fesselnd und die Schauplätze mit einem Wechsel zwischen Paris und New York sehr abwechslungsreich.

Leider war mir beim Lesen nicht bewusst, dass Madeline eine Figur aus einem früheren Roman von Musso ist. Ich bin mir nicht sicher, ob ich »Nachricht von Dir« gelesen habe. Leider konnte ich dadurch die Vorgeschichte von der Protagonistin nicht ganz nachvollziehen.