»Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt«

Eine Geschichte über eine junge Frau, die immer an die falschen Männer gerät, die sich selbst zu wenig zutraut und sich durch andere Menschen definieren lässt. Die Protagonistin Edie in Mhairi McFarlanes Roman »Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt« (Knaur Taschenuch, 2017) verlässt, nachdem sie auf der Hochzeit von Kollegen von der Braut bei einem Kuss mit dem Bräutigam erwischt wird, London und kehrt in ihre Heimatstadt Nottingham zurück. Dort soll Edie als Ghostwriterin die Biografie des bekannten Schauspielers Elliot Owen verfassen. Die Zeit, die sie mit dem attraktiven Star verbringt, der sich als gar nicht so arrogant und oberflächlich herausstellt, wie sie zuvor vermutete, verändern die Texterin. Sie lernt an sich, ihre Arbeit und ihre Entscheidungen zu glauben. Und auch die Beziehung zu ihrem Vater und ihrer kleinen Schwester, die nach einer tragischen Familientragödie gestört wurde, lässt sich wiederaufbauen.

Eine wundervolle Geschichte über den zu großen Einfluss von anderen Menschen über einen selbst, das Treffen von Entscheidungen – und zwar von Richtigen und Falschen, denn auch diese gehören zum Leben – und einer authentischen Liebe, die auf viel Humor basiert. Besonders die Figuren sind mit viel Herz und Humor ausgestattet. Sehr schön zu lesen!