»Sieben Jahre später«

Menschen verändern sich, Situationen verändern sich, die Umstände verändern sich und doch gibt es etwas Beständiges, etwas was nicht vergeht – und das ist die Liebe.

Dass die Liebe stärker ist, als ein großer Zeitsprung macht Guillaume Mussos Roman »Sieben Jahre später« sehr deutlich. Kurz zu den Eckdaten: Der Roman ist 2013 im Pendo Verlag erschienen.

Ich liebe alle Bücher von Musso, er hat einen einzigartigen Schreibstil, der ihn von anderen Autoren, die sich ausschließlich auf ein Genre spezialisieren, abhebt. Neben Liebe, gibt es immer viel Spannung und auch Action, zwischendurch fühlt sich der Leser in einen Krimi hineinversetzt und vor allem nimmt der Autor seine Leser auf eine Reise durch Frankreich und die USA.

»Sieben Jahre später« handelt von dem geschiedenen Paar Nikki und Sebastian, die durch ihre gemeinsamen Zwillinge verbunden sind. Nikki ist extrovertiert, lebt ihr Leben in vollen Zügen und handelt unüberlegt und impulsiv. Sebastian dagegen ist ein bodenständiger Geigenbauer, der aus einer wohlhabenden Familie kommt und viel Wert auf einen konventionellen Lebensstil legt. Beide leben mit einem der Kinder zusammen und ziehen diese ihren Vorstellungen entsprechend auf.

Das ungleiche Paar hat wenig Kontakt, bis ihr gemeinsamer Sohn spurlos verschwindet und sich beide zusammen auf die Suche nach ihm machen und dabei den Weg zahlreicher gefährlicher Verbrecher kreuzen.

Ich sage Euch, es wird wieder spannend!

Das Einzige was mir nicht gefallen hat, ist das Ende des Romans. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es wird nach einem Zeitsprung extrem kitschig. Ich hatte das Gefühl, dass das letzte Kapitel einfach so in der Schwebe endet.

Trotzdem lese ich Mussos Bücher immer wieder gerne. Lest das Buch und bildet Euch Eure eigene Meinung.

XOXO,

Euer Mädchen