Wenn das Leben dazwischenkommt Teil Zwei

Ich habe Euch ja eine ausführliche Rezension zu Anna McPartlins Roman »Die letzten Tage von Rabbit Hayes« versprochen. Der Roman ist 2015 im Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen. Die Geschichte ist schrecklich traurig. Schon von Beginn an, weiß der Leser, dass die an Krebs erkrankte Protagonistin Rabbit Hayes verstirbt. Der zeitliche Rahmen sind die letzten neun Lebenstage, wobei es immer wieder Einschübe in Form von Erinnerungen aus der Vergangenheit gibt. Rabbit und ihre Familie, also ihre Tochter, Eltern, Geschwister und Freunde erinnern sich in diesen Abschnitten zurück, zurück an die schönen und traurigen Stunden und Momente in Rabbits Leben. Die Perspektive wechselt innerhalb der Kapitel abschnittsweise. An manchen Stellen haben mich diese Sprünge verwirrt.

Ich muss gestehen, dass ich beim Lesen dieses Buches einige Tränen vergossen habe. Der Leser wird zum Nachdenken angeregt. Man überdenkt automatisch seine letzten Gedanken und Entscheidungen. Denn man sollte jeden Tag genießen, als wäre es der letzte: »carpe diem«. Den Tag pflücken und versuchen sich an den kleinen Dingen zu erfreuen. Dies vergessen wir in unserem Alltag leider zu oft. Ich hoffe, dass ich Euch mit meiner neuen Buchempfehlung überzeugen konnte und appelliere an die Liebe von der Familie und von Freunden, die das wichtigste auf der Welt ist und die nicht käuflich ist und für die wir dankbar sein müssen.